Am Wochenende vom 13.-15. Mai fand das 2. GrowIn’ – Training im M.A. Center Germany statt.
Wir haben nun schon im 2. Jahr das AYUDH – Beet auf dem Hof Herrenberg mit Gemüse bepflanzt.
In diesem Jahr werden dort Salat, Sellerie, Kräuter, Rote Bete, Mangold und Blumen gedeihen.
Außerdem haben wir in diesem Jahr eine Idee von letztem Jahr umgesetzt und ein indianisches Milpa Beet, bestehend aus Mais, Bohnen und Zucchini angepflanzt.
Das Projekt „ GrowIn‘ – One seed at a time “ ist eine grüne Initiative der Jugendbewegung AYUDH, die Jugendliche dazu ermutigen möchte, selbst Gemüse anzubauen, wo auch immer sie Platz dafür haben. Ziel ist, dass immer mehr Jugendliche gesunde Nahrung selbst anbauen.
Das Projekt wurde kürzlich von dem Wettbewerb „ Ideen, Initiative , Zukunft“ der UNESCO und des dm-Markts für seine Bemühungen um ökologische, sozial-kulturelle und wirtschaftliche Nachhaltigkeit ausgezeichnet.
Am ersten Tag des “Green Weekends” begannen wir zu dritt, das Beet für die Pflanzaktion am Nachmittag vorzubereiten. Nachdem wir ca. eine Stunde gearbeitet hatten, sah ich mich um und sah 4 Pfadfinder am Hof entlang wandern.“ Vielleicht haben die ja Lust uns zu helfen?“ sagte ich zu den anderen. Erst waren wir etwas unsicher, aber dann erinnerten wir uns daran, dass Pfadfinder den Vorsatz haben, jeden Tag eine gute Tat zu tun. So versuchten wir unser Glück, rannten zu ihnen und fragten: „Habt Ihr heute schon eine gute Tat vollbracht?“
Wir erzählten Ihnen von unserem Gartenprojekt und dass wir gut Ihre Hilfe gebrauchen könnten. Sie machten dann voller Motivation den ganzen Tag mit. Sie halfen uns, das Beet in Form zu bringen und für das Pflanzen vorzubereiten.
Am Nachmittag kamen dann weitere Teilnehmer von dem Youth IAM Meditationskurs als Unterstützung dazu.
Wir waren nun eine Gruppe von 13 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die bereit war mit der Pflanzaktion loszulegen. Mithilfe eines Pflanzplanes erklärte ich das Vorgehen und wir bildeten kleine Teams, die sich dann jeweils um einen kleinen Teil des insgesamt ca. 25 qm großen Beetes kümmerten. Alle waren sehr motiviert dabei; es wurde gepflanzt und gesät und gegossen. Anschließend verteilten wir uns um das Beet herum und sangen einige Male zusammen das Sanskrit-Mantra „ Lokah samastah sokinuh bavantu“. Das bedeutet „ Mögen alle Wesen der Schöpfung glücklich sein und Frieden finden.“
Es war eine schöne Erfahrung für uns, die Pfadfinder kennenzulernen und uns mit Ihnen auszutauschen und viele ähnliche Werte zu entdecken. Am Abend sorgten sie in professioneller Art und Weise für ein gemütliches Lagerfeuer, an dem wir den ereignisreichen Tag in einer geselligen Atmosphäre ausklingen ließen.
Am Sonntag hatte jeder die Möglichkeit Gemüse, Kräuter und Blumen in kleine Töpfe zu säen, um sie dann mit nach Hause zu nehmen. Nun können die Pflanzen auf unseren Fensterbänken, Balkonen und in unseren Gärten wachsen.
Außerdem hatte jeder die Möglichkeit, sich Saatgut in kleine Tütchen abzufüllen und für die eigene Verwendung mit nach Hause zu nehmen.
Uns hat das GrowIn‘- Wochenende sehr gefallen. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich alles so gut gefügt hat und darüber, dass alle mit so viel Freude und Motivation dabei waren.
Wir hoffen, dass die Früchte unserer Arbeit gut gedeihen mögen, sowohl auf unserem AYUDH – Beet wie auch bei uns allen Zuhause.
Und wir freuen uns sehr, wenn die GrowIn‘-Idee Samen streut und dabei neue kleine Balkon- und Gartenprojekte entstehen.
Johanna Oswald
Das Seminarzentrum Hof Herrenberg e.V. erhielt erneut eine Auszeichnung im Bereich Nachhaltigkeit und erhielt am 25.2.2011 im dm-Markt in Erbach symbolisch in Form eines Schecks die Prämie von 1000 Euro.
Anselm Grün ist einer der meistgelesensten Autoren Deutschlands und ein hervorragender Redner. Seine Sicht der Dinge zeigt ein tiefes Verständis und ist darüber hinaus durch seine jahrelange Erfahrung der Arbeit mit Menschen geprägt. Pater Anselms Vortrag enthielt viele praktische Hinweise für den Alltag und half, Erklärungen zu finden für Situationen, in die wir alle geraten können. Er betonte im Verlauf des Vortrags immer wieder, dass wir den Weg nach innen gehen müssen, in die eigene Mitte. Es sei sehr wichtig Rituale zu haben, wie z.B. die Dinge, die wir täglich tun.
