19.3.2011 – Lesung mit Milena Michiko Flašar

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Milena Michiko Flašar ist eine hervorragende Schriftstellerin. Ihre eigenen Texte trägt sie mit großer Konzentration und Behutsamkeit vor.

Sie liest aus ihrem Buch “Okaasan – Meine unbekannte Mutter” (Residenz Verlag 2010) und ihrem neuesten Buch “Ich nannte ihn die Krawatte”.

Es ist eine Freude, ihr zuzuhören.

Lesung: am 19.3.2011 ab 19.45 auf Hof Herrenberg mit anschließendem indischen Buffet

Eintritt 7 Euro (inkl. Buffet).

Veranstalter: MA Stiftung Hof Herrenberg

Hof Herrenberg e.V. präsentiert sich im dm-Markt in Erbach

Um die Ideale des Seminarzentrums Hof Herrenberg e.V. mehr in die Öffentlichkeit zu bringen, haben wir an dem Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ teilgenommen, bei dem deutschlandweit die besten Projekte zum Thema Nachhaltigkeit ausgewählt wurden. Der Wettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt der Weltdekade “Bildung für Nachhaltige Entwicklung” der Vereinten Nationen und der Drogeriemarktkette dm.

Vom 20.-22.1.. hatten wir Gelegenheit, das Seminarzentrum Hof Herrenberg e.V. den Kunden des dm-Marktes in Erbach näherzubringen. Es gab einen Infostand mit farbenfrohen Postern und ein Banner, woraus die nachhaltigen Ideale des Hof Herrenberg ersichtlich waren; außerdem haben wir im Rahmen einer Kundenabstimmung Unterschriften gesammelt mit der Aussicht, dadurch eine Förderung vom dm-Markt zu bekommen. Interessenten bekamen eine Rose und eine Visitenkarte überreicht, damit sie sich tiefgehender informieren konnten.

Die Kunden waren von unserer Initiative sehr begeistert und viele stimmten für unser Projekt. Für alle, die sich für einige Zeit ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hatten, die Kunden des dm-Marktes zu informieren, war es eine neue und sehr interessante Erfahrung gewesen.

Wir danken insbesondere der Marktleitung des dm-Marktes Erbach für ihr Entgegenkommen und die Möglichkeit, dass wir uns im Markt präsentieren konnten.

Growin’ Aktion im dm-Markt in Höchst

Vor 2 Jahren hat AYUDH die internationale Grüne Initiative “GrowIn’ – One Seed at a Time” gestartet. Das Projekt zielt darauf ab, Jugendliche zu ermutigen, ihr eigenes Gemüse anzubauen und so einen Beitrag zu Umweltschutz und gesunder Lebensweise zu leisten.

Viele AYUDH Jugendliche auf der ganzen Welt haben seither begeistert an diesem Projekt teilgenommen – von Australien bis Kenya, Europa bis Indien und Amerika sind Tomaten, Salate, Kartoffeln und jede Menge kunterbuntes Gemüse auf Fensterbrettern, in Gärten und Hinterhöfen gewachsen.
Um die Ideale von GrowIn mehr in die Öffentlichkeit zu bringen, haben wir an dem Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ teilgenommen, bei dem deutschlandweit die besten Projekte zum Thema Nachhaltigkeit ausgewählt wurden. Der Wettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt der Weltdekade “Bildung für Nachhaltige Entwicklung” der Vereinten Nationen und der Drogeriemarktkette dm.

Am 15.1. hatten wir Gelegenheit, das Growin’ Projekt den Kunden im dm-Markt in Höchst näherzubringen. Es gab einen Infostand mit farbenfrohen Growin’ Postern und einer Slideshow über die weltweiten Growin’ Aktivitäten; außerdem haben wir im Rahmen einer Kundenabstimmung Unterschriften gesammelt mit der Aussicht, dadurch eine Förderung vom dm-Markt zu bekommen. Denen, die interessiert waren, überreichten wir eine Tüte mit Growin’ Visitenkarte, biologischen Samen und einer Pflanzanleitung zum selber ausprobieren. Die Kunden waren von unserer Initiative begeistert und viele stimmten für unser Projekt. Für uns AYUDH-Jugendliche war es eine große Freude, dass wir durch unsere Präsentation die Samen der Veränderung etwas weiter streuen konnten.

Lesung mit der Autorin Milena Michiko Flašar

Die österreichische Autorin Milena Michiko Flašar las am Freitag, den 17.9.2010 aus ihrem zweiten Buch Okaasan – Meine unbekannte Mutter. Sie beschreibt darin den langsamen Verfall der Mutter aufgrund der Alsheimer Krankheit. Während die Hauptfigur Franziska über Krankheit und Tod reflektiert, kommt sie ihrem eigenen Leben näher. Insbesondere, als sie im zweiten Teil des Buches von einer Pilgerreise nach Indien berichtet.

Milena Flašar las mit großer Konzentration und die Zuhörer lauschen gebannt der melodischen Stimme. „Kenne ich dich Mutter?“ fragt sich die Autorin, „hat es dich vor mir gegeben oder bist du, bevor es mich gab eine andere gewesen? Fragen, über die die Autorin mit großer Tiefe reflektiert und dabei eher Beobachterin bleibt, als mit fertigen Antworten aufzuwarten. Ihre Sprache fließt dahin, sanft wie ein Fluss.

„Sie ist in Frieden gegangen, flüstert die Schwester Beata. Sie ist eingeschlafen und heute Morgen nicht mehr aufgewacht. Was sagt man zu einem, der gestorben ist? Welches Wort vermag es, ihn zu erreichen? Es gibt Aufzeichnungen, die bezeugen, dass der letzte Gedanke eines jungen Kamikaze-Kriegers nicht dem Kaiser, sondern seiner Mutter galt. Sein letzter Ruf war Okaasan, Mutter!“

Okaasan – meine unbekannte Mutter ist ein Buch, das zu lesen sich lohnt und es ist eine Freude zu sehen, dass die Kunst des Schreibens noch existiert.

Die Einnahmen von 200 Euro Spenden und der Erlös aus dem Buchverkauf von 235 Euro werden für das Waisenhaus des MAM in Indien verwendet.

Für 2011 ist eine weitere Lesung geplant.
Mehr Information zur Autorin finden Sie hier: www.milenaflasar.com