Kurzvorträge oder Textreflektionen jeweils dienstags auf Hof Herrenberg – 22.2.2011

Anhand eines Textes aus dem Buch von Swami Ramakrishnananda “Der zeitlose Pfad” reflektierten wir über das Thema Karma-Yoga, der Weg der Tat. Dieser Yoga Weg sieht jegliche Handlungen als spirituelle Praxis an.

Zur Sprache kam, dass man immer wieder neu darum bitten muss, dies so zu sehen. Im Alltag geschehe es oft, dass man es vergessen würde.

Interessant war auch, dass dieses Arbeiten für die Gesellschaft unabhängig ist von jeglichem Glauben. Wichtig dabei ist jedoch, dass man sich von den Ergebnissen der Handlungen befreit. Ein anderer wichtiger Aspekt des Handelns ist, dass man frei werden muss von Ab- und Zuneigungen. Für uns entsteht im Leben sehr viel Stress dadurch, dass wir eine bestimmte Haltung zu Handlungen haben. Wir möchten etwas nicht so gerne tun und überlegen lange hin und her, wie wir es vermeiden können. Indessen sollten wir versuchen, diese Handlung mit der entsprechenden Einstellung zu tun. Dann wird sie uns am Ende sogar Freude bereiten. Auch müssen wir uns immer wieder daran erinnern, alles als von Gott gegeben anzusehen. Es ist alles ein Geschenk Gottes für uns, um zu lernen. Darauf hat Pater Anselm Grün ebenfalls immer wieder in seinem Vortrag “Traue deiner eigenen Kraft” am 21.2.2011 in Darmstadt hingewiesen. Interessant ist auch noch, dass es darauf ankommt gute Worte und Taten als Verehrung des Höchsten anzusehen, das heisst, es ist u.U. nicht die Art Verehrung, wie in die Kirche oder Beten, sondern es kann eine ganz normale Handlung sein. Entscheidend ist die Haltung dahinter. Letztlich ist alles was wir tun Gottesverehrung.

Das Buch gibt es hier zu kaufen: Der zeitlose Pfad

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