Permakultur – Hügelbeete

Hügelbeete sind eine einfache und nachhaltige Methode, schlechte und schwierige Böden sofort fruchtbar zu machen. Außerdem wird alles, was sich auf dem eigenen Land befindet, wieder verwendet.

Die Hügelbeete werden wie folgt aufgebaut:

  1. Grasnarbe entfernen
  2. Äste/Bäume aufschichten
  3. Grasnarbe mit der Grasschicht nach unten auf die Äste/Baumstämme legen
    (die Hügel können 1 – 1, 5 Meter hoch sein).
  4. Anschließend wird Kompost oder Bokashi oder Regenwurmsubstrat aufgebracht
  5. Humuserde

Die Beete können unmittelbar danach bepflanzt werden. Es empfiehlt sich die jeweiligen Pflanzzeiten gemäß Mond zu beachten.

Aufgrund der Bewegung, die stattfindet, da sich das Holz durch die unterschiedlichen Temperaturen und den unterschiedlichen Feuchtigkeitsgehalt bewegt, bleibt die Erde locker, es kommt Sauerstoff in das Beet und es übersäuert nicht.

Es kann einerseits nicht zu nass werden, da das Wasser einer Drainage ähnlich durch die eingebauten Äste abgeleitet wird und andereseits befindet sich im Hügel ein Feuchtigkeitsspeicher, welcher aufgrund der Kapillarwirkung den Pflanzen zur Verfügung steht.

Gießen sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Es ist nur am Anfang nötig, sollte in einer Trockenperiode gepflanzt oder gesät werden. Sobald die Pflänzchen eine bestimmte Größe erreicht haben, ist dies nicht mehr nötig.